Homosexuals Anonymous

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A Letter from Switzerland

Posted on November 11, 2014 at 2:30 PM

We just got this one:

 

Hello! My Name is Thomas K. I am from Zurich, Switzerland. I am an Ex-Gay. I am pleased and at the same time surprised somehow to see here on Facebook that by far I am not the only one, because in my real life I am looked at as if I came frome another planet when I tell to someone being an Ex-Gay. I do not know if you understand German language; perhaps you do and so will read the text I wrote about my way becoming an Ex:

 

 

Der Weg war hart und schmerzvoll. Die Kraft, ihn zu begehen, fand ich erst, nachdem aus verschwommener, wertloser Gewohnheitsgläubigkeit wirklicher Glaube geworden war. Durch ihn fand ich letztlich zu tiefer Überzeugung und quellklarem Empfindungswissen. Und damit gleichzeitig zu einer so kraftvollen, lebendigen und mächtigen Hilfe, die rational zu beschreiben mir als unmöglich erscheint. Heute, da ich meine Vergangenheit ungeschönt im Lichte der Wahrheit sehe und mich von den mich niederhaltenden Fesseln befreit weiss, erscheint mir der Mensch, der zu werden ich durch den falschen Weg der Homosexualität zugelassen hatte und der ich ausserhalb meines innersten seelischen Kerns geworden war, zu einem beträchtlichen Teile äusserst fremd. Mir ist dabei, als würde ich auf die von mir verlassene Hülle einer menschlichen Gestalt zurückblicken; zwar wissend, dass ich sie ausfüllte und dennoch befremdet ob dieser Tatsache.

Ich weiss, wovon ich schreibe, denn ich habe es 38 Jahre lang erlebt und beobachtet: Homosexuelle haben den Kern ihres männlichen Selbst unzureichend entwickelt. Auf dieser Entwicklungsblockade beruht eine unheilvolle Störung in ihrer Persönlichkeit, die sich auf vielfältigste und unterschiedlichste Weise bemerkbar machen kann. Aufgrund eines zu schwach entwickelten männlichen Selbst besteht kein tieferes, männliches Identitätsempfinden; auch die attraktivsten äusseren Männlichkeitsattribute vermögen daran nichts zu ändern. Sie sehnen sich deshalb nach der für sie „geheimnisvollen“, da ihrem eigenen Kern fremden Männlichkeit heterosexueller Männer, die sie eben deshalb erotisch in Bann zieht, weil sie diese in sich selbst nicht empfinden. Ihr rastloses getrieben Sein, wofür sich die Bezeichnung „Cruising“ ergab, hat so gut wie nichts mit einer Suche nach Zuwendung, Partnerschaft und Liebe zu tun. Sie nennen es zuweilen selbstironisch die Suche nach dem Traumprinzen, die Suche nach dem Supermann – also nach dem, was es nicht geben kann. In der Tat – was gesucht wird, kann es nicht geben, denn die Suche beinhaltet einen durch die psychosexuelle Fehlentwicklung entstandenen, unbewussten Drang nach Erlösung von der eigenen Unmännlichkeit durch sexuelle Kontakte mit anderen Männern, wenngleich in der Regel zwangsläufig solchen, denen dasselbe Männlichkeitsdefizit eigen ist. Ein Orgasmus kann Erlösung dieser Art nicht bringen und so geht die Suche, die naturgemäss erfolglos bleiben muss, da der unerkannte Ursprung des Problems nicht auf der körperlichen Ebene liegt und sich - unter anderem - auf Letzterer bloss auswirkt, danach unvermindert weiter. Es ist, als würde mit jedem Orgasmus ein noch stärkerer Geist aus der Flasche gelassen, der die Betreffenden mit den Jahren in eine zusehends unersättlicher werdende sexuelle Begierde versetzt, die unstillbar bleiben muss, vergleichbar mit lauter positiven Energiepolen, die sich lediglich hochzuschaukeln, den unabänderlichen Gesetzen der Natur entsprechend aber niemals aufzuheben vermögen. So wird zusehends der Weg ständigen Suchens nach einem Phantom zum suchtgewordenen Ziel, versklavt sich fast unmerklich das Seelische - und damit Eigentliche eines Menschen – den entfesselten Trieben des Körpers und wird von Letzterem beherrscht anstatt umgekehrt. Wie immer ein solches Leben von aussen besehen dem ahnungslosen und oberflächlichen Betrachter erscheinen mag und in Medien dargestellt wird – hip, aufregend, bunt, selbstbestimmt – es ist ein in sich unfreier, unerfüllter, glückloser Weg, der wie in einer vorgegebenen, naturgemässen Spirale in jeder Hinsicht nur in eine Richtung führen kann: Nach unten. Es ist der luziferische Paradeweg – die Verführung zum körperlichen Ausleben und zum Kompensationsversuch einer im seelisch-geistigen Bereich bestehenden Schwäche anstelle ihres Erkennens und Überwindens in dem Bereich, wo sie entstand.

Thomas K.

 

(Used with permission)