Homosexuals Anonymous

Offering Guidance, Fellowship & Care

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Homosexuelle in der Kirche

Posted on January 24, 2022 at 10:55 AM

Nachdem ich immer wieder auf dieses Thema angesprochen werde, hier einige Anregungen zu diesem Thema.

Zu meiner Person: Ich arbeite seit 1991 für die Katholische Kirche – und seit 1993 für den Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. In dieser Zeit durfte ich hier einige wertvolle Erfahrungen mit „Homosexuellen“ machen.

Ich selbst werde manchmal gefragt, was ich denn nun sei – schwul, bi, hetero? Hierauf gibt es für mich nur eine Antwort: Ich bin Robert Gollwitzer. Als solcher brauche ich nicht für jede Empfindung eine eigene Identität und will auch nicht auf meine sexuelle Orientierung reduziert werden.

Ich habe ca. 20 Jahre in der schwulen Szene verbracht. Damals lernten die Menschen sich in Bars und Saunas kennen. Heute hat sich das eher auf das Internet verlegt. Ich habe all die Erfahrungen dort gemacht, die man als schwuler Mann machen kann – inklusiv einer langjährigen Partnerschaft. Trotzdem war ich am Ende dieser Zeit suizidal – ohne mir wirklich bewusst zu sein, warum.

Durch „Zufall“ kam ich 2004 in Kontakt mit einer Organisation namens „Homosexuals Anonymous“ (www.homosexuals-anonymous.com). Sinn und Zweck dieser an die traditionellen 12-Schritte-Programme angelehnten christlichen Gruppierung ist es, Menschen in Selbsthilfegruppen zu begleiten, die ein Leben jenseits der Szene anstreben und ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen – aus welchen Gründen auch immer – nicht ausleben wollen. HA dürfte wohl die älteste Einrichtung dieser Art sein.

Dieser Kontakt hat mein Leben radikal verändert – in vielen unterschiedlichen Bereichen. Wo mein Lebensinhalt früher nur darin bestand, „schwul“ zu sein und dabei so viel „Spaß“ wie möglich zu haben, entdeckte ich nun viele andere Gaben und Talente in mir. Ich machte viele verschiedene Aus- und Weiterbildungen (u.a. als Seelsorger, in Theologie, Psychologie, Psychiatrie, zum Immobilienfachwirt IHK und vieles mehr). Vor allem aber fand ich wieder zurück zur Kirche. Hilfreich dabei waren mir neben der oben genannten Organisation u.a. auch Mitglieder des OPUS DEI. Inzwischen darf bin ich selbst Co-Direktor von Homosexuals Anonymous.

In Deutschland haben wir weiter Organisationen gegründet: Miserere Nobis (www.misererenobis.org, eine katholische Organisation, in der es auch zwei Priester für die Seelsorge gibt), Jason International (www.jason-international.org) und Gays & Ex-Gays (www.gaysandexgays.org, eine Organisation, in der sich sowohl Schwule/Lesben als auch Ex-Gays zusammenfinden). Ziel ist die seelsorgerische Begleitung von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen – unabhängig davon, ob ihr individuelles Ziel eine Abkehr vom Ausleben derselben beinhaltet oder nicht. Auch müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht dem christlichen Glauben angehören. So finden sich bei uns etwa auch Moslems.

Im Zusammenhang mit dem Thema „Homosexuelle und Kirche“ gibt es immer wieder Missverständnisse. Zur Aufklärung derselben sowie als konstruktiven Beitrag zu einer gemeinsamen Gestaltung des Themas werde ich nun auf einige Punkte eingehen:

Die Bedeutung des Begriffes „Homosexualität“ scheint vielen gar nicht bewusst zu sein. In der Regel bezieht man sich hierbei auf eine überwiegende und länger Anhaltende sexuelle (und emotionale!) Anziehung für das eigene Geschlecht. Der Begriff selbst ist noch relativ jung (19. Jhdt. – auch „heterosexuell“ ist noch nicht so alt), insofern bevorzugen manche die Bezeichnung „gleichgeschlechtliche Neigungen“ anstatt „homosexuell“.

Nicht die Orientierung wird von der Kirche verurteilt, sondern das Ausleben derselben. Die Lehre der Kirche zum Thema Ehe, Sexualität und Familie empfinde ich als sehr nützlich und hilfreich – wenn man sie denn kennt. Die meisten hören wohl eher nur die Verbote. Diese sind aber nur die Kehrseite der Medaille. Die Kirche als Leib Christi hat ein Menschenbild, dem ich nur vollen Herzens zustimmen kann. Sie verurteilt Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen keineswegs. Gerade im Schoß der Kirche habe ich die Liebe und Zuneigung gefunden, die ich in der schwulen Welt nicht hatte.

Wobei wir beim Thema wären: Wer meint, ein schwules Leben sei doch dasselbe wie ein heterosexuelles, irrt gewaltig. Ich führte viele Jahre lang genau dieses Leben, habe unzählige Menschen kennenlernen dürfen und hatte auch viele Sexualkontakte. Die wenigsten Menschen haben wohl eine Vorstellung davon, was in der schwulen Szene als „normal“ gilt und gefeiert – oder zumindest toleriert wird oder unwidersprochen bleibt. Selbst schwule Beziehungen sind meiner Erfahrung nach im Durchschnitt weit weniger langfristig als ihre heterosexuellen Gegenstücke. Sie sind ebenfalls durchschnittlich weitaus „kreativer“ – sprich seltener monogam und durchaus auch sexuell ausgefallener (auch wenn die „Heteros“ in allen Bereichen aufholen). Die beiden zu vergleichen, ist deshalb weder möglich noch zulässig. Es handelt sich um – in der Regel – ganz andere Lebensentwürfe.

Ein wesentlicher Fehler, den viele Schwule machen (inklusiv meiner selbst seinerzeit): Etwas zu respektieren, bedeutet keineswegs, es auch akzeptieren zu müssen. Jeder Mensch hat das Recht, aus Glaubens- oder sonstigen Gründen zu sagen, dass er/sie bestimmte Lebensentwürfe, sexuelle Praktiken oder Formen des Zusammenlebens abzulehnen. Er oder sie ist deshalb keineswegs automatisch „homophob“, genauso wenig wie Seelsorge für Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen bedeutet, dass hier „Konversionstherapie“ betrieben wird. Jeder Mensch – ob nun Gay, Ex-Gay, Katholik oder was auch immer – hat Respekt verdient. Von vorneherein für die eigene Position nur hehre und lautere Motive in Anspruch zu nehmen und jede davon abweichende Meinung als „homophob“, „Konversionstherapie“ oder was auch immer zu radikalisieren, ist moralisch und ethisch höchst verwerflich.

Die Kirche ist keine Demokratie und darf dies auch nie sein. Sie ist der Leib Christi. Die Kirche muss auch nicht ihre Lehre zur Ehe und zur Sexualität ändern, weil sich einzelne Geistliche falsch verhalten haben. Änderungsbedarf gibt es dennoch – wenn auch auf anderem Gebiet.

Wir haben viele Jahre Lang dem Erzbischöflichen Ordinariat, der Deutschen Bischofskonferenz und vielen anderen katholischen und anderweitig christlichen Einrichtungen, Gemeinschaften und Organisationen kostenlos unsere Hilfe angeboten und sind dabei regelmäßig auf eine Mauer des Schweigens getroffen. Etliche Priester, protestantische Pastoren, Kirchenangestellte oder einfach nur Gläubige haben sich an uns gewandt, da sie von ihrer Glaubensgemeinschaft entweder gar keine Hilfe bekommen haben oder nicht die, die sie erwartet und erhofft haben.

Was die Kirche nämlich regelmäßig betreibt oder zumindest duldet, ist die Unterstützung einer Theologie, die Positionen der Schwulenbewegung vertritt. Dies jedoch ist eine Offenbarung und Bankrotterklärung des katholischen Glaubens und hilft uns Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, die Jesus Christus nachfolgen wollen, keineswegs. Wenn ich das will, gehe ich in die Welt hinaus, die können das besser.

Wir können von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen aber auch nicht erwarten, dass sie Kopien von „Otto Normalverbraucher“ werden. Wir haben besondere Gaben und Talente, die wir auch und gerade zum Wohle der Kirche nutzen können und sollten. Wir müssen uns nicht verstellen, verkleiden oder jemand anderes imitieren, um einem Bild zu entsprechen, das nicht das eigene ist.

Was keineswegs geschehen darf, ist eine unterschiedliche Behandlung von Menschen. Wir können nicht einerseits zulassen, dass Wiederverheiratete bei uns arbeiten, aber dann bei offen homosexuell lebenden Menschen den Riegel vorschieben. Das wäre allerdings Diskriminierung. Wenn wir von unseren Mitarbeitenden ein Ausleben der katholischen Lehre verlangen (soweit dies arbeitsrechtlich überhaupt noch verlangt werden kann), dann von allen in gleicher Art und Weise.

Hier sind wir an einem Punkt, der mir besonders am Herzen liegt: Manche Menschen führen an, in katholischen Einrichtungen sei der katholische Glaube nur mehr in homöopathischen Dosen vorhanden. Dies ist vielleicht etwas überzeichnet, weist aber auf ein Problem hin: Wir werden immer mehr wie die Welt. Ja, wir leben in eben dieser Welt, sind aber nicht gleichzeitig Teil davon. Wenn wir uns als Katholikinnen und Katholiken in nichts mehr von anderen Menschen unterscheiden, wenn es nichts mehr gibt, weswegen die Leute sich fragen, was an diesen Menschen besonders ist, dann hätten wir allerdings unsere Existenzberechtigung verloren. Den katholischen Glauben auf ein christliches Wellness-Programm zu reduzieren, mit dem jede/r leben kann und von dem niemand etwas hat oder ihn gar gemäß unseren eigenen Vorlieben oder dem politischen Zeitgeist „umzuschreiben“ oder „neu zu definieren“, kann und darf nicht unser Ziel sein.

Es sollte in jeder katholischen Einrichtung, für jede Pfarrei und insbesondere für geweihte Personen oder Menschen in Klöstern Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner geben, an die sich diese Menschen vertrauensvoll wenden können. Dem ist momentan leider nicht so, wie meine jahrelange seelsorgerische Erfahrung gezeigt hat. Die Erfahrungen, die Menschen unserer Kenntnis nach hierbei gemacht haben, sind teils haarsträubend.

Die Kirche definiert Missbrauch immer noch im juristischen Sinne – bezogen auf Minderjährige. Ein Priester ist aber auch gegenüber Erwachsenen eine Autoritätsperson. Sexuelle Übergriffe sind hierbei demnach anders zu bewerten als bei „normalen“ Personen. Wir mussten bisher die Erfahrung machen, dass die „offizielle“ Kirche offenbar durchaus Kenntnis davon hat, dass manche Priester aktiv sexuelle Kontakte suchen (teils unverhohlen im Internet), dies aber totschweigt, solange der Vorfall nicht öffentlich wird. Diese unsägliche Praxis des „Don’t ask, don’t tell“ in Anlehnung an vergangene Zeiten im US-Militär muss sofort aufhören. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nahzulegen, das Ganze nicht öffentlich zu machen, dann würde man es auch kirchlicherseits durchgehen lassen, ist einfach nur scheinheilig.

Das Argument „Gott hat mich so geschaffen“ oder „ich bin so geboren“ ist unlogisch bzw. in der Form auch nicht richtig. Zum einen sind wir theologisch alle von Geburt an Sünder. Das macht Sünde deshalb auch nicht besser noch nimmt es uns aus der Verantwortung. Was die Theorie der genetischen Veranlagung betrifft, so ist diese bisher immer noch nicht zweifelsfrei geklärt und wäre – wenn dem so sei – auch aus moralischer oder auch katholischer Sicht belanglos. Die Tatsache, dass ich eine genetische Veranlagung für etwas habe, macht dies aus Sicht des Glaubens oder auch der weltlichen Moral noch lange nicht „richtig“. Abgesehen davon zeigen die Erkenntnisse der Epigenetik, dass selbst genetische Veranlagungen weitere – etwa umweltbezogene – Faktoren bedürfen, um überhaupt zum Tragen zu kommen.

Suizide von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen dürfen – egal von welcher Seite – nicht für die eigenen Ansichten instrumentalisiert werden. Suizide sind regelmäßig multifaktoriell. Eine einfache Schuldzuweisung ist hier wenig hilfreich.

Ähnlich verhält es sich mit der Diskriminierung: hier ist die tatsächliche und zu verteilende Diskriminierung von der angenommenen oder gar unterstellten zu unterscheiden.

Besonders ärgert es mich, wenn versucht wird, die Lehre der Katholischen Kirche und der Heiligen Schrift nach eigenem Gutdünken „neu auszulegen“ – sprich: ins Gegenteil zu verkehren. Da werden alle möglichen – teils absurden – Vorstellungen ins Feld geführt. Auf mich wirkt das immer so, als wolle da jemand die kirchliche Lehre und die Bibel ändern, damit sie mit seinen/ihren Vorstellungen übereistimmen – statt das eigene Leben der befreienden Lehre Jesus Christi anzupassen.

Kurz und gut: Ich bin nicht „homosexuell“ und schon gar nicht lasse ich mich aufgrund meiner gleichgeschlechtlichen Neigungen vor irgendeinen Karren spannen. Ich bin auch nicht „bi“, „hetero“ oder sonst etwas. Ich bin Robert Gollwitzer. Als solcher will ich keine Sonderbehandlung und ich stelle mich anderen ebenso wenig mit den Worten „Mein Name ist Robert und ich bin schwul“ vor wie sie es tun würden: „Mein Name ist Hans und ich bin hetero“. Das klingt nicht umsonst schräg. Ich respektiere die Lebensentscheidungen von Menschen wie ich Menschen an sich respektiere. Ich unterstelle ihnen nicht, alleine deshalb schlechte Menschen zu sein.

Vor allem unterdrücke ich meine Neigungen nicht, nur wenn ich meine sexuellen Energien auf andere Art und Weise Frucht tragen lasse.

Ähnliches erwarte – und vermisse ich auch manchmal - ich auch von anderen.

Ich sehe bei Verboten der Kirche die andere – positive – Seite, die mein Bestes im Blick hat.

Ich bin auch kein Versager, wenn ich fallen sollte. Auch mein Glaube ist deshalb nicht falsch. Wohin würden wir kommen, wenn wir jedes Mal, wenn ein Christ sündigt, dem christlichen Glauben Wirkungslosigkeit und Sinnlosigkeit unterstellen würden.

Nachdem sich so viele „Homosexuelle“ in der Kirche geoutet haben, tue ich dies auch – wie schon viele Male zuvor, als noch niemand davon sprach. Mein Zeugnis ist aber ein anderes, wenngleich es aber vielleicht gerade deshalb von der Kraft und Liebe unseres Herrn zeugt, der aus einem unheilvollen Lebenslauf immer noch etwas Großartiges machen kann.

München, den 24.01.2022

Robert Gollwitzer

Orlando

Posted on June 14, 2016 at 2:10 PM

Sad to see how many people abuse of the drama in Orlando to push their own agenda. While faking emotions, all they seem to have in mind is what else they can wring out of that situation. Shame on you and shame on those who buy that obvious agenda!

Don't Forsake Us!!

Posted on January 7, 2016 at 3:10 PM

DON'T FORSAKE HOMOSEXUALS WHO WANT HELP

 

Written By : Charles Socarides, Benjamin Kaufman, Joseph Nicolosi, Jeffrey Satinover, and Richard Fitzgibbons

 

Reprinted from Letters to the Editor, Wall Street Journal, January 9, 1997.

 

(Posted: October 2010)

 

© 1997 by the National Association for Research and Therapy of Homosexuality (NARTH), founded in 1992, is composed of psychoanalysts, psychoanalytically-informed psychologists, certified social workers, and other behavioral scientists, as well as laymen in fields such as law, religion, and education.

 

Suppose that a young man, seeking help for a psychological condition that was associated with serious health risks and made him desperately unhappy were to be told by the professional he consulted that no treatment is available, that his condition is permanent and genetically based, and that he must learn to live with it. Perhaps this young man, unwilling to give up hope, sought out other specialists only to receive the same message: "Nothing can be done for you. Accept your condition."

 

How would this man and his family feel when they discovered years later that numerous therapeutic approaches have been available for his specific problem for more than 60 years? What would be his reaction when informed that, although none of these approaches guaranteed results and most required a long period of treatment, a patient who was willing to follow a proven treatment regime had a good chance of being free from the condition? How would this man feel if he discovered that the reason he was not informed that treatment for his condition was available was that certain groups were, for political reasons, pressuring professionals to deny that effective treatment existed?

 

Every day young men seek help because they are experiencing an unwanted sexual attraction to other men, and are told that their condition is untreatable. It is not surprising that many of these young men fall into depression or despair when they are informed that a normal life with a wife and children is never to be theirs.

 

This despair can lead to reckless and life-threatening actions. Many young men with homosexual inclinations, feeling their lives are of little value, are choosing to engage in unprotected sex with strangers. Epidemiologists are well aware that the number of new HIV infections among young men involved in homosexual activity is rising at an alarming rate; within this population, the "safer sex" message is falling on deaf ears. One recent study revealed that 38% of homosexual adolescents had engaged in unprotected sex in the previous six months.

 

Young men and the parents of at-risk males have a right to know that prevention and effective treatment are available. They have a right to expect that every professional they consult will inform them of all their therapeutic options and allow them to make their own choices based on the best clinical evidence. A variety of studies have shown that between 25% and 50% of those seeking treatment experienced significant improvement. If a therapist feels for whatever reason that he cannot treat someone of this condition, he has an obligation to refer the patient to someone who will.

 

Also, these young men and their parents have the right to know that, contrary to media propaganda, there is no proven biological basis for homosexuality. A November 1995 article in Scientific American pointed out that the much-publicized brain research by Simon Le Vay has never been replicated and that Dean Hamer's gene study has been contradicted by another study.

 

The truth is that the clinical experience of many therapists who work with men struggling with same-sex attractions and behaviors indicates that there are many causes and various manifestations of homosexuality. No single category describes them all, but the disorder is characterized by a constellation of symptoms, including excessive clinging to the mother during early childhood, a sense that one's masculinity is defective, and powerful feelings of guilt, shame and inferiority beginning in adolescence.

 

If the emotional desire for another man is primarily a symptom of the failure to develop a strong masculine identity, then a man's unconscious desire to assume the manhood of another male may be more important than the sexual act. The goal of therapy in such cases is to help the clients understand the various causes of his feelings and to strengthen his masculine identify. It has been our clinical experience that as these men become more comfortable and confident with their manhood, same-sex attractions decrease significantly. Eventually many find the freedom they are seeking and are able to have normal relationships with women.

 

Help is available for men struggling with unwanted homosexual desires. The National Association for Research and Treatment of Homosexuality offers information for those interested in understanding the various therapeutic approaches to treatment. In addition, a number of self-help groups have sprung up to offer support to those who suffer from this problem.

 

As we grieve for all those lives so abruptly ended by AIDS, we would do well to reflect that many of the young men who have died of AIDS have sought treatment for their homosexuality and were denied knowledge and hope. Many of them would be alive today if they had only been told where to find the help they sought.

 

Dr. Socarides is a clinical professor of psychiatry at Albert Einstein College of Medicine. Dr. Kaufman is a clinical professor of psychiatry at the University of California, Davis. Dr. Nicolosi is director of a clinic in Encino, Calif. Dr. Satinover is a Westport, Conn., psychiatrist. Dr. Fitzgibbons is director of a clinic in West Conshohocken, PA.

Strategy for Christian Ex-Gay Ministries

Posted on July 29, 2014 at 11:15 AM

I can already see the frowns. “Strategy”? What for? Well, do you think the gays got to the point where they are now without any strategy? So here some points to ponder:

 

1) Don’t just copy what worked for gay activists. The end does not justify the means. Quite on the contrary: the means should always point to the end.

2) Stop being nice. This is over. “Tolerance” does not mean you cannot criticize somebody else’s opinion. We are followers of Jesus, so let’s take Him as a role model. He was far away from being nice when it came to exposing evil.

3) Stop preaching to the choir. I am sick and tired of those “ex-gay trains” where usually pretty much the same speakers address an audience that already knows and shares their views. If you want money for your ministry, say so. Nothing wrong with that. But stop wasting our time and energy. Instead:

4) Fulfill the Great Commandment! Go out and make disciples! Shout our message from the roofs! Expose false teachers wherever you meet them! Don’t be afraid of losing everything – look forward to what you might be gaining!

5) Structures, rules, guidelines and programs of an ex-gay ministry are means to an end – they are NOT the end itself! Our goal is neither fulfilling organizational standards nor “turning gays to straights” – our goal is holiness!

6) Unite! If we are divided, we will not stand. It is not about our individual organizations, it is about saving souls for Christ!

7) If you are out there, be sure you are always prepared and ready. Seek regular accountability and (in case you counsel people) also supervision. Make sure you meet your own physical, emotional, relational and spiritual needs! Set up a spiritual structure for your life and follow it no matter what! Know your adversary’s arguments and know how to counter them! Be humble enough to seek other people’s advice and guidance! Inform yourself so you know what you are talking about!

8) Don’t expect the world – or the Church – to be always nice to you. They nailed the Son of God onto the Cross – why would they treat you any differently?

9) There was a time when it was alright for some of us to withdraw into our own save havens – be it support groups, Christian media, churches and the like. This time is over – and the sooner you understand that, the better. We have a mighty enemy, so get into the ring and learn how to fight!

10) Be out there. Be present on all levels and in all areas – media, work, Church, family, politics, legal system, science, whatever. Seek allies. Stay humble. Remember that Christian love is not a fuzzy feeling, but a tough love that tells people what they need to hear, not what they want to hear. This is not about Christian wellness, this is a spiritual war. Get your armor on, gather and fight!

 

Robert

SOCE BILL OF RIGHTS

Posted on July 8, 2014 at 12:05 AM

7-4-2014

 

We observe and declare that any right to life is fundamentally dependent on an equal right to self-determination in order to have any meaning. Free will, reasonably exercised within the boundaries of moral framework and compliant with the clear intent of nature’s design, is the very essence of self-determination and therefore life itself. We therefore resolve to obligate any and all people or organizations whether professional, commercial, secular or religious to honor this fundamental right.

We obligate the medical and legal communities to hold to their professional vows, and legal precedents to honor the rights of those seeking Sexual Orientation Change Efforts (SOCE) as a part of the fundamental right to self-determination. As no person can dictate to another the true content of their heart or mind, there can be no ethical foundation on which to unscrupulously attempt to confound, suppress or interfere with the right of an individual to explore options, make self-determinations or seek change in his or her life.

This same conclusion is held sacred within the medical community sworn oaths and legal findings. To cite only a few:

The Association of American Physicians and Surgeons (AAPS), ‘Model Resolution Concerning The Declaration of Professional Responsibility’ decries any effort by the American Medical Association (AMA) to be used to advance any socio-political agenda. [ to "advocate for social, economic, and political changes…that ameliorate suffering" could be considered a proxy clause whereby the AMA could assume it has the authority to advocate whatever social/political agenda it chooses and claim the full support of the entire profession.”]

The American Psychological Association’s, ‘Ethical Principles of Psychologists And Code of Conduct’ (Effective June 1, 2003, as amended 2010) Principle E: Respect for People’s Rights and Dignity holds psychologists responsible to “respect the dignity and worth of ‘all’ people, and the rights of individuals to privacy, confidentiality and self-determination.”, and to be “aware of and respect cultural, individual and role differences” in order to “try to eliminate the effect on their work of biases based on those factors, and {…} not knowingly participate in or condone activities of others based upon such prejudices.”

The Commission For Reproductive Health, ‘Code of Conduct in Women’s Reproductive Health’, I. Duties to the Patient, cites patient self-rule. “A clinician’s primary aim for the patient must to be informed self-rule (self-determination). And “A clinician must always attempt to understand a patient and insulate a patient from coercive pressure.”

The Clinical Social Workers Association, ‘Clinical Social Work Association Code of Ethics’, states their “core requirements of ethical practice; non-malfeasance, (doing no harm to clients); beneficence, (helping clients), and autonomy (enhancing the self-determination of clients).”

 

In Cruzan v. Director, Mo. Dept. of Health (1990), the US Supreme Court held that a mentally competent person had a right to make a “deeply personal decision,” id.,at 289 (O’Connor, J., concurring) in their medical treatment.

In Planned Parenthood of Southeastern Pa. v. Casey (1992), the US Supreme Court holding notes, “the individual’s right to make certain unusually important decisions that will affect his own, or his family’s, destiny. The Court has referred to such decisions as implicating ‘basic values,’ as being ‘fundamental’, and as being dignified by history and tradition. The character of the Court’s language in these cases brings to mind the origins of the American heritage of freedom – the abiding interest in individual liberty that makes certain state intrusions on the citizen’s right to decide how he will live his own life intolerable.” Fitzgerald v. Porter Memorial Hospital, (1976).

 

We thus hold true and obligate others sworn to uphold the right to self-determination that:

I. Every individual has an ethical, medical and legal right to sexual self-determination.

II. Every individual has an ethical, medical and legal right to explore and research their options in order to make informed decisions.

III. Every individual has a right to be fully informed of the true science regarding human sexual fluidity by relevant agency or practitioner.

IV. Every individual has a right to be informed of the known medical and psychological risks associated with their choice by relevant agency or practitioner.

V. Any professional sworn by oath to make no attempt to coerce, suppress or confound the individual cultural, ethical or religious convictions of any client be held to honor their oath.

VI. Any professional or agency attempting to coerce, suppress or confound the individual right to sexual self-determination be held in violation of their oath, in contempt of legal precedence and hostile to the welfare of their client.

 

We, whose lives these decisions affect, and our supporters demand our right to liberty and a life of our choosing that is in accordance with creation as intended, good health and a virtuous spirit.

 

SIGNED:

 

Homosexuals Anonymous

Jason - International Christian Ex-Gay Ministry

Should Ex-Gay Ministries Get Involved In Politics?

Posted on May 4, 2014 at 8:55 AM

That question raised quite some concern among ex-gays even not so long ago. Some groups (like Homosexuals Anonymous) have completely abstained from taking an active part in politics, others have been out there from the beginning.

 

So where are we now? Does it even matter?

 

It does – very much so.

 

I don’t know if there ever was a time where it might have been understandable to focus only on being a “safe haven” for those seeking help in dealing with unwanted same-sex attraction. If there was, this time is over now. We simply cannot afford staying silent anymore and concentration on therapy, counseling or pastoral care.

 

I was born and raised in Germany. We got some idea of how wrong and dramatic it can get if you think you are living on an island – separated from the rest of the world – and this world with all that it brings along will leave you in peace then.

 

“No man is an island, entire of itself; every man is a piece of the continent, a part of the main. If a clod be washed away by the sea, Europe is the less, as well as if a promontory were, as well as if a manor of thy friend's or of thine own were. Any man's death diminishes me because I am involved in mankind; and therefore never send to know for whom the bell tolls; it tolls for thee.” John Donne

 

We are never separated from the world – and as Christians we must not even think of being so.

 

“First they came for the Socialists, and I did not speak out-- Because I was not a Socialist.

Then they came for the Trade Unionists, and I did not speak out-- Because I was not a Trade Unionist.

Then they came for the Jews, and I did not speak out-- Because I was not a Jew.

Then they came for me--and there was no one left to speak for me.”

Pastor Martin Niemöller criticizing German intellectuals for being coward during the Nazi area

 

Ex-gays cannot and must not stay silent – and neither must the Church.

 

Matthew 28:16-20 King James Version (KJV):

“16 Then the eleven disciples went away into Galilee, into a mountain where Jesus had appointed them.

17 And when they saw him, they worshipped him: but some doubted.

18 And Jesus came and spake unto them, saying, All power is given unto me in heaven and in earth.

19 Go ye therefore, and teach all nations, baptizing them in the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Ghost:

20 Teaching them to observe all things whatsoever I have commanded you: and, lo, I am with you always, even unto the end of the world. Amen.“

 

That includes standing up for what we believe in – whatever the cost may be. If we as Christians don’t have something to shout from the roofs, then I don’t know who has.

I am not talking about founding or supporting a political party, mind you. However, I am talking of being the voice for Jesus, of putting on the armor of faith and stand firm like a rock, of being the light put out there for everyone to shine. These things won’t happen if we hide in supposedly “safe havens”. The world out there needs to hear our voice! We are responsible for one another and we are called to run after each and every sheep that is in danger of getting lost.

 

When I heard of something like ex-gay ministries for the first time (after I had spent many years embracing a gay life which led me to hitting rock bottom at the end), I was really steaming mad when I started reading all those homepages. Why had nobody ever told me about that? Why did they not stand up for what they believe in so those in need can hear their voice and message? How come we have to go and find out on our own by stumbling over it “by chance”? How come gay activists force their beliefs on the whole world and ex-gays are hiding in secret circles? How come we have no problem cheering on the top of our lungs for soccer or football teams but stay awfully silent when it comes to proclaiming our faith – the faith in Jesus, the Son of God, who gave everything – including His own life – to pull us out of the mud and save our butts – sorry, lives?

 

If you think you can stay silent and separate from the world, don’t be surprised if it comes breaking into your doors. If you claim to be responsible for those seeking help in dealing with unwanted same-sex attractions, how come you shut up when they pass laws preventing us from doing so? Is it really the love and care for people with unwanted ssa you are worried about – or more your own safety and comfort?

 

And if you happened to find help in ex-gay ministries, shouldn’t you get your own butt up now and help others – just like every Christian should pass on the love He receives from Christ and his brothers and sisters each day?

 

I am sick to death with being silent. Now it is time for war. This is a battle cry for everyone to take on his or her spiritual armor and stand firm for the Son of God that became man so men and women can become children of God! How dare we settle with less?

 

Revelation 3:16 New International Version (NIV):

“16 So, because you are lukewarm—neither hot nor cold—I am about to spit you out of my mouth.”

 

Robert

"Homophobie"?

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Ich habe selbst gleichgeschlechtliche Neigungen und finde es höchst befremdlich, andere zwingen zu wollen, Positionen der Schwulenbewegung für gut zu heißen bzw. sie in eine radikale Ecke zu stellen, wenn sie dies nicht tun.

Mit einer Schwulenfreundlichkeit auf Basis eines dominanten Zeitgeistes kann ich nichts anfangen. Dieses ganze "Leben und leben lassen" wirkt völlig aufgesetzt auf mich. Lass jemand mal wirklich wütend werden oder lass die Zeiten wieder richtig schlecht werden, dann ist diese "Akzeptanz" von Schwulen wieder schnell vergessen.

Ich finde es absolut in Ordnung, wenn jemand - aus welchen Gründen auch immer - einen schwulen Lebensstil oder gleichgeschlechtlichen Sex ablehnt. Das ist sein gutes Recht!

Menschen müssen einander nicht gern haben oder sympathisch finden, wohl aber mit Respekt begegnen. Das heißt nicht, dass sie gutheißen müssen, was die andere tut, aber sie müssen diesem Menschen mit Würde, Respekt, Anstand und Freundlichkeit begegnen.

Was man dabei nicht tun kann, ist Menschen in Gruppen zu teilen und für bestimmte Gruppen (etwa die "Schwulen") besondere Rechte einzufordern oder gar andere als schlechte Menschen abzustempeln ("homophob"), die deren Positionen und Lebensentwürfe aus rationalen, religiösen oder sonstigen Gründen nicht für gut heißen.

Jeder Mensch hat das Recht auf eine andere Meinung und ich kann gut damit leben. Meinungsfreiheit geht in beide Richtungen!